Hasenropferfest


Programmübersicht Hasenropferfest 2017                        Samstag, 1. Juli 2017                   17.00 Uhr   Festeröffnung am Rathaus / Blasorchester Musikverein / Aufführung der Schule / Böllerschießen / Fassanstich20.30 Uhr   Friendly Elf / Bühne 20.30 Uhr   all style groove band / Musikverein  Sonntag, 2. Juli 2017 10.15 Uhr     Ökum. Gottesdienst / Musikverein12.00 Uhr     Stadtorchester Bietigheim-Bissingen13.45 Uhr     MVL Bläserklasse + Youngsters15.00 Uhr     Brunnenlauf15.30 Uhr     MVL - Jugendorchester 18.00 Uhr     DJ Lorenzo / Bühne19.00 Uhr     all style groove band / Musikverein  An beiden TagenSchülerarbeiten der Jakob-Löffler-Schule im Sitzungssaal des Rathauses  SonntagÖffnung des Nagelmuseums von 14.00 – 17.00 Uhr  Kinderkarussell, Schubladen ziehen, Schießbude, Cocktailbar, , Crêpes, Waffeln und vieles mehr…

Hasenropfer - wie der Name entstand

Jede Gemeinde hat ihre Eigenarten und "Spitznamen". Auch die Löchgauer haben einen ganz persönlichen Namen: Sie sind die „Hasenropfer".
 
Die mündliche Überlieferung über die Entstehung der Hasenropfer erzählt von der Zeit, als die Löchgauer noch Jagdfron leisten mußten. Wenn es dem König in seinem Jagdschloß im benachbarten Freudental gerade einfiel, mußten die Bauern - oftmals mitten in der Erntezeit - zur Treibjagd ausrücken. Hatte der König gerade gute Laune, konnte es sein, dass die Bauern von der Beute eine Kleinigkeit abbekamen.

Eines frühen Morgens - es war in der Zeit nach dem Bau des Gasthauses Sonne ausserhalb des befestigten Dorfes - kamen die Löchgauer Treiber wieder einmal von der Jagd. Sie gaben ein paar Hasen in dem Gasthaus Sonne ab, wo sie von der Köchin zu einem leckeren Abendessen verarbeitet werden sollten. Als sie nach getaner Arbeit abends hungrig ins Gasthaus kamen, war die Sonnenwirtin zusammen mit ihrer Tochter noch immer dabei die Hasen zu rupfen, wie sie es von ihrem Federvieh gewohnt war. Verzweifelt soll die Köchin gerufen haben: „I ben no net so weit, die gehn so schlecht z´ropfa."
 
Seitdem wissen die Löchgauer, das man einen Hasen nicht „ropft", sondern das Fell über die Ohren zieht.

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